What’s up, ECTA?

Written by on 4. Juni 2019


(english version below)

ECTA – European Callers & Teachers Association e.V. – Auch in 2019 stehen wieder Wahlen an.
Nachdem Susanne Leimbach vorzeitig aus ihrem Amt als Treasure ausschied, stehen turnusgemäß u.a. in diesem Jahr die Funktionen des SD-Coordinators und des EEP-Managers zur Wahl. Guido Haas teilte in den letzten ECTA-News mit, dass er gern weiterhin für die ECTA tätig sein wolle, um begonnene Arbeiten zu beenden und sich weiteren Projekten widmen zu können. Dazu gehöre unter anderem, „aus den Guidelines für das Student-Jamboree eine Arbeitsunterlage zu erstellen“, ebenso müssen „die „Rules and Regulations“ für das Square-Dance-Council noch auf Englisch übersetzt werden“.
Absehbar hingegen war, dass Kolja Froese auf Grund gestiegener privater und beruflicher Belastungen nicht erneut zur Wahl zum EEP-Manager zur Verfügung stehen wird. Er bedankte sich für die Jahre im Vorstand der ECTA und verabschiedete sich in der letzten ECTA-News Ausgabe bei den Mitgliedern des Dachverbands.
Für die kommenden Wahlen stehen nun drei wichtige Aufgabenbereiche zur Disposition; ein jedes Mitglied der ECTA hat daher mit einer Kandidatur die Möglichkeit, die Arbeit des Verbandes maßgeblich zu beeinflussen. Die ECTA steht seit geraumer Zeit in der Kritik, die Nähe zu seinen Mitgliedern zu verlieren, sich generell nur noch selbst zu verwalten und sich in Projekten zu verheddern, die letztendlich keinen Fortschritt oder keine Lösungsansätze für bundesweit vorherrschende Problematiken oder Bedürfnisse liefern können. Verfolgt man die regelmäßig erscheinenden ECTA-News, sind diese Kritiken durchaus nachvollziehbar. Gerade im Bereich des Square Dance Councils wurden Informationen immer dünner und oberflächlicher, während Themen des Clogging und Round umfassend und stetig thematisiert wurden. Nach wie vor lässt der Dachverband mit der Umsetzung der DS-GVO auf sich warten, das Ausbildungsprogramm EEP bläht sich mehr und mehr zu einem undurchsichtigen Seminarkonvolut auf, ohne dass eine signifikante Steigerung der Caller-Qualitäten und Kompetenzen gerade junger, motivierter und talentierter Caller zu beobachten wäre. Nach wie vor setzen viele Anfänger hier auf örtliche Gruppen und Stammtische um sich fortzubilden, andere wiederum versuchen autark den Weg zum Caller-Dasein zu bestreiten. Vergleicht man die Ausbildungsunterstützung der ECTA mit denen des Callerlab, klafft ein Graben der Möglichkeiten zwischen Europa/Deutschland und der USA. Seitens Kreisen des Callerlab, the International Association of Square Dance Callers wurde jüngst bemängelt, kaum noch Funktionäre des deutschen Boards persönlich, geschweige denn namentlich, zu kennen. Die Zusammenarbeit breche mehr und mehr in sich zusammen, ohne Übersee die Gründe hierfür zu kennen.
An der Akzeptanz, bzw. am Interesse der Mitglieder an der ECTA-Arbeit – so scheint es – ist dringliches Änderungspotential geboten. Spricht man mit Mitgliedern des Dachverbands, ist eine Aussage allgegenwärtig: „Ich bin nur noch Mitglied bei der ECTA, weil ich hierüber die GEMA-Deckung bekomme.“ Viele Mitglieder sind wenig informiert über weitere Arbeiten des Vorstands, woher sollen sie auch. Meetings sind dünn bis sehr dünn besucht, da wesentliche Informationen es häufig nicht in Tagesordnungen schaffen und eher wenig relevante Themen bis auf den letzten Tropfen Diskussions“blut“ ausgeweidet werden. Gäbe es die Pflicht zur regelmäßigen Teilnahme von ECTA-Mitgliedern nicht (Anm. d. Red.: Mindestens einmal in zwei Jahren muss eine Teilnahme an einem Meeting erfolgen, um den aktiven Mitgliederstatus zu erhalten.) würden Meetings häufig noch spärlicher besucht sein, als sie derzeit generell schon sind.
Es gibt also durchaus noch viel zu tun, speziell auch hinsichtlich des Einbindens der Mitglieder, der Kommunikation mit Callerlab, der Außenwirkung und nicht zuletzt der Umsetzung gesetzlicher Vorgaben innerhalb der Association. Kritisieren ist leicht, daher appelliert SquareRadio.FM an alle Mitglieder, sich zumindest mit der Möglichkeit einer Kandidatur zu beschäftigen. Kann ich einen wertvollen Beitrag leisten, um der ECTA bei der Schließung klaffender Lücken und Versäumnisse zu helfen? Habe ich die Zeit, für die Gemeinschaft des Square Dance auf Seiten der Leader und somit für alle Tänzerinnen und Tänzer in Deutschland einen wertvollen Beitrag zu leisten? Wenn ja, ist eine Kandidatur – gleich für welche Funktion – durchaus sinnvoll und vielleicht genau der richtige Ruck, den die ECTA derzeit mehr als nötig zu brauchen scheint.
Weitere Informationen erhaltet ihr bei sämtlichen Funktionsträgern der ECTA, oder auf www.ecta.de.
*tb/ts/ml

ECTA – European Callers & teachers association e.V. – There are also elections in 2019
After Susanne Leimbach resigned from her office as treasure prematurely, the functions of the SD-coordinator and the EEP manager are going to be elected this year.Guido Haas shared in the last ecta news that he would like to continue working for the ecta in order to end the work he started and be able to devote himself to other projects. This includes, among other things, „creating a working document from the guidelines for the student jamboree“, as well, „the „rules and regulations“ for the square dance council must still be translated into english“.
Sadly, it was foreseeable that Kolja Froese will not be available to elect as the EEP manager again, due to increased private and professional burdens. He thanked for the years in the board of ECTA and the members of the Confederation.
Three important tasks are now available for the upcoming elections; each member of the ECTA has the opportunity to influence the work of the association significantly with a candidacy, now.The ECTA has been in the criticism for a long time: to lose proximity to its members, in general only to manage themselves and to get involved in projects that can ultimately not deliver any progress or solutions for nationwide prevailing issues or needs. If you follow the regularly appearing ECTA news, these reviews are quite understandable. In the area of the Square Dance Council, information became increasingly thinner and superficial, while topics of the Clogging and Round were addressed comprehensively and steadily.The organisation let still waiting for the implementation of the DS GVO, the EEP training program is more and more on an opaque seminar, without a significant increase in the caller qualities and competences of young, motivated and talented caller. A lot of beginners are still working on local groups and reunions, others are trying to make their own way to the caller’s life.Comparing the training of the ECTA with those of the Callerlab, there is a trench of possibilities between Europe / Germany and the USA. By Chairmans of the Callerlab it was recently criticised to know hardly any officials of the German boards personally. The cooperation is more and more in itself, without overseas knowing the reasons for this.
On the acceptance, or in the interest of members in the work of ECTA – this is what it seems like – there is a need for change potential. If you speak with members of the confederation, a statement is omnipresent: „I am only a member of the ECTA because I get the GEMA cover.“ Many members are little informed about further work of the executive board, where are they supposed to be. Meetings are thin up to very thin visited, because essential information often does not dircussed in agendas and rather little relevant topics are gutted except for the last drop of discussion-potential. Would there be no obligation to regular participation of ECTA members (at least once in two years, participation in a meeting must take place in order to receive the active status of membership.) meetings would often be visited with a lower number of members than they are currently in general.
There is still a lot to do, especially as regards of the members, the communication with Callerlab, the visibility and not least the implementation of legal requirements within the association.Criticizing is easy, so SquareRadio appeals to all members to deal at least with the possibility of a candidacy. Can I make a valuable contribution to help the ECTA in the closure of gaping gaps and omissions? Do I have the time to make a valuable contribution to the community of Square Dance on the sides of the leader and thus for all dancers in Germany? If so, a candidacy – equal to which function – is quite useful and maybe exactly the right ruck that the ECTA seems to need more than necessary.
You can find more information on all the officials of the ECTA, or on www.ecta.de.
*tb/ts/ml


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